WIR ÜBER UNS
Mein Mann Dirk, meine Tochter Leonie und ich teilen unseren Wohnraum mit einer großen Katzengruppe. Wir leben im Norden Hamburgs. Alle Katzen können sich fast im gesamten Haus frei bewegen, selbst die Badezimmertür steht offen. Falls das Wetter es zulässt, dürfen sie in unseren Garten, der von Dirk sehr mühsam Katzen ein- bzw. ausbruchsicher gemacht worden ist. (Es muß immer wieder nachgebessert werden da Amy unsere Ausbrecherfanatikerin ist)
Wir haben potente Katzen, aber auch viele Kastraten. Als wir zu Anfang unsere Liebe zu den sibirischen Katzen entdeckten, wäre es uns nicht im Traum eingefallen, zu züchten. Die Tiere, die zu Anfang zu uns zogen, wurden dann auch vor Geschlechtsreife kastriert. Als wir uns später entschlossen, es mit der Zucht zu versuchen, haben wir uns entschieden, uns von keinem unserer Kastraten zu trennen. Damals dachten wir noch mit Liebe und Geduld sei alles zu schaffen. Demzufolge ist unsere Katzengruppe recht groß. Mittlerweile haben wir allerdings die Erfahrung machen müssen, dass auch eine gut funktionierende Gruppe nicht ins Unendliche auszudehnen ist. Jede Katze braucht einen gewissen Raum ganz für sich allein oder eine Rückzugsmöglichkeit und auch unser Platz ist leider begrenzt und mir wachsen auch keine zusätzlichen Hände, um all die Kuschelbedürfnisse zu befriedigen. Wir lieben jedes unserer Tiere und investieren unglaubliche Zeit und Mühe um das fragile Gruppengefüge im Einklang zu halten. Aber irgendwann reichen Zeit und Mühe einfach nicht mehr aus und man wird ungerecht gegenüber der ganzen Gruppe.
Wir haben uns jetzt schweren Herzens entschlossen, für die Jungtiere aus unserer Zucht, die zunächst als Zuchtkatzen angedacht waren und dann doch leider- aus was für Gründen auch immer- , kastriert werden mußten, einen wunderschönen Platz bei lieben Menschen zu suchen. Von älteren Tieren werden wir uns nicht trennen, es sei denn, das Tier kommt mit seiner Stellung in der Rangordnung nicht zurecht und leidet.
Einen Zuchkater zu halten haben wir bisher einmal versucht, aber leider schlug dieser Versuch fehl. Die Rangeleien unter den männlichen Kastraten waren zu groß. Somit wurde unser Gordi kastriert und lebt heute fröhlich und entspannt , mit einem neuen Platz in der Rangordnung, in der Gruppe. Eigentlich sollte dieser Versuch der Erste und Letzte sein, aber dann sah ich Bosse (red tabby classic) und ich konnte nicht widerstehen. Wie dieser zweite Versuch ausgehen wird, weiß ich nicht. Evtl. haben wir dann ganz schnell noch einen Kastraten mehr oder ich kann meine Lieblingsfarbe Rot einige Male in Sirenenbabies wiederfinden.
Auch dieser Versuch ist gescheitert und wir werden somit auf einen potenten Kater verzichten.
Babies zu haben ist für uns eine wunderschöne Gelegenheit, zu sehen, wie diese aufwachsen und sich die unterschiedlichsten Charaktereigenschaften entwickeln. Leider muß man sich doch ab einem gewissen Alter von den Babies trennen, aber wir versuchen alles, damit diese in ein liebevolles Zuhause umziehen können, in dem sie respektiert und geliebt werden.
Wir sind Mitglied im HKC (Hannoverscher Katzen-Club e.V.)
Katzenbabies werden , wie es Standard ist, nicht vor der 13.-14. Woche an die neuen Besitzer abgegeben, natürlich mit komplettem Impfschutz. In Einzeltierhaltung geben wir die Tiere normalerweise nicht ab, sehen wir doch jeden Tag, wie diese Katzen miteinander leben.
Auf Austellungen wird man uns eher selten antreffen, wir werden unseren Katzen nur das absolute Minimum zumuten.
Falls Sie noch Fragen haben sollten, rufen Sie doch einfach an. Persönlich läßt es sich besser austauschen. Wir freuen uns über jede Art von wirklichem Interesse.
Tel: 040 - 516260
Mail: andersen.rittershaus@freenet.de
Vielen Dank 
Ingeborg Andersen-Rittershaus